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U 9 drittbeste Mannschaft Niedersachsens

Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 09. Mai 2017

Zufriedenstellendes Ergebnis für die U 9 der BG 74: Bei den Landesbestenspielen gab es als Belohnung für gute Leistungen die Bronzemedaille.

Zum Auftakt fuhr die vom Ehrenvorsitzenden Wessel Lücke und Noah Scherpenbach trainierte Auswahl drei souveräne Erfolge ein: Die SG Braunschweig wurde mit 75:35 besiegt, der TSG Westerstede gaben die Göttinger mit 96:64 das Nachsehen, und gegen die Uelzen Baskets feierten die Veilchen gar einen 123:10-Kantersieg. Am zweiten Turniertag kassierte die BG allerdings Niederlagen. Wobei das 45:61 gegen den späteren Champion ASC 46 und das 57:69 gegen den TSV Quakenbrück deutlicher ausfielen, als der Spielverlauf es gerechtfertigt hätte. "Das Auftreten der teilnehmenden Kinder und ihrer Trainer war erfreulich, trotz weiter Heimfahrten sind alle bis zur Siegerehrung geblieben", lobte Lücke.

Für die BG 74 spielten Arne Graeber, Justus Schallmann, Johannes Görcke, Frederik Berghaus, Ben Mewitz, Ruben Kontze, Jonas Weber und Nick Suchland.

Platzierungen: 1. ASC 46 Göttingen, 2. TSV Quakenbrück, 3. BG 74 Göttingen, 4. TSG Westerstede, 5. SG Braunschweig, 6. Uelzen Baskets

U 9 Gastgeber bei Bestenspielen

Zuletzt aktualisiert: Freitag, 05. Mai 2017

Abermals ist Göttingen Austragungsort von Bestenspielen. Am Wochenende 6./7. Mai wird im FKG I der Landesmeister der U 9 im Mixed ausgespielt.

Neben Veranstalter BG 74 treten der ASC 46, die SG Braunschweig, Uelzen Baskets, TSG Westerstede und der TSV Quakenbrück an. Gespielt wird im Modus Jeder-gegen-jeden. Los geht es am Samstag um 10.30 Uhr, am Sonntag ist gegen 15 Uhr die Siegerehrung vorgesehen.

 

Bruns stolz auf sechsten Platz

Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 04. Mai 2017

"Ich bin wirklich zufrieden" lautete das Resümee von Trainer Tobias Bruns zum Abschneiden seiner U 12 bei der Niedersachsenmeisterschaft in Quakenbrück. Im großen Pool von zwölf Mannschaften landete die BG 74 auf einem guten sechsten Platz.

Der Einstieg ins Turnier war stark. Bremen 1860 wurde souverän mit 52:36 besiegt. Die Veilchen überzeugten mit Fullcourt-Defense und Fastbreaks, in denen der Ball gut verteilt wurde. "Hätten wir in der Saison immer diese Einstellung gehabt, wäre einiges drin gewesen. Wow", war Bruns beeindruckt. Direkt im Anschluss - ohne Pause - fehlte gegen den Oldenburger TB im zweiten Gruppenspiel die Kraft. Bis zum 22:26 zur Halbzeit hielten die Göttinger noch mit, danach brachen alle Dämme, und "durch mehr Turnover als ich zählen kann", so Bruns, setzte es eine deutliche 28:57-Niederlage.

Als Gruppenzweiter stand im Viertelfinale mal wieder das Duell mit dem ewigen Nemesis MTV/BG Wolfenbüttel an, das auch diesmal mit 35:65 verloren ging. Hierbei entsandten die Wolfenbütteler Eltern unnötigerweise beim Halbzeitstand von 32:16 für ihr Team einen besonders stimmgewaltigen Anhänger hinters Kampfgericht - damit auch ja alles "ordnungsgemäß abläuft"...

Die Pleite steckte die BG schnell weg und schlug im ersten Platzierungsspiel am Sonntagmorgen die Eisbären Bremerhaven mit 61:49. Erneut stimmte die Einstellung, in der Verteidigung wurde viel Druck ausgeübt, im Angriff wurden harte Drives zum Korb eingeschlagen. "Vielleicht haben wir einen Animus gegen Bremer Teams oder sind immer gut, wenn wir früh morgens irgendwo im Nirgendwo spielen. Ich würde jedenfalls einiges dafür geben, wenn wir diesen Hustle und Fokus zu unserem Standard machen", betonte der Coach daraufhin. In der Partie um den fünften Rang gegen den TK Hannover waren die Reserven dann endgültig verzehrt und die Beine schwer. Zwei Akteure mussten bereits passen, der Rest habe ihn mit leeren Augen angeschaut, berichtete Bruns. Daher wurde in Abstimmung mit dem gegnerischen Übungsleiter eine kürzere Spielzeit vereinbart, um das Verletzungsrisiko zu minimieren. In dieser Begegnung durfte die nominelle zweite Fünf von Beginn an ran, es wurde munter durchgewechselt und jeder durfte die Atmosphäre ausgiebig genießen. "Manchmal gibt es Wichtigeres als zu gewinnen", begründete Bruns plausibel.

Auf die Leistung seiner Schützlinge war er sehr stolz. "Wir haben uns nur gerade so qualifiziert und mussten gegen wirklich ausgezeichnet ausgebildete Teams antreten. Trotzdem haben wir gezeigt, dass wir mit dem angemessenen Effort (Einsatz, Anm. d. Red.) und Mindset eine Rolle in dieser Liga spielen können. Ich hoffe, die Jungs erkennen das auch." Einen besonderen Dank richtete Bruns an die eingesprungene Trainerin Vivien Roosch und die unermüdlich jubelnden Eltern.

U 15 dank Diktatoren-Auszeit zur Nordwestdeutschen

Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 03. Mai 2017

An der Erfolgsgeschichte der weiblichen U 15 der BG 74 wird weiter geschrieben. Bei der Norddeutschen Meisterschaft belegte die Mannschaft von Trainer Anton Hefele den zweiten Platz und qualifiziert sich damit für die Nordwestdeutsche Meisterschaft, der Vorstufe zu den nationalen Titelkämpfen.

Die Göttingerinnen starteten solide ins Turnier, bezwangen den VfB Hermsdorf, der bei der Ostdeutschen Meisterschaft überraschend Favorit TuS Lichterfelde besiegt hatte, mit 46:35. Dabei profitierten die Veilchen davon, dass die Berlinerinnen viele Freiwürfe liegen ließen, verteidigten ihrerseits aber auch gut und punkteten ausgeglichen. Bezeichnete Coach Hefele die Leistung im Auftaktspiel dennoch nicht als "das Gelbe vom Ei", so war er mit dem Auftritt seiner Mädels in der zweiten Vorrundenpartie gegen den TSV Ahrensburg mehr als zufrieden. Durch das 56:33 sicherte sich die BG souverän den Gruppensieg, hatte den Kontrahenten schon zur Halbzeit mit 41:13 überrannt. "Wir haben super den Ball bewegt und gut von der Dreierlinie getroffen", lobte Hefele.

Mit dem Loben war es im Halbfinale gegen die BG '89 Rotenburg/Scheeßel zunächst vorbei. Gegen den ewigen Rivalen sollte es nach 30- und 20-Punkte-Pleiten in der Vorsaison sowie einer Acht- und einer Drei-Zähler-Niederlage in dieser Spielzeit endlich zum ersten Sieg reichen. Doch die Göttingerinnen starteten mit 0:7 ins Match. Hefele sah sich genötigt, eine Auszeit zu nehmen, in der er - ganz entgegen seiner üblichen tiefenentspannten Art - zu einer Diktatorenrede ansetzte, die selbst seinen Landsmann Josef Stalin vor Neid hätte erblassen lassen. Mit Erfolg: "Meine Mädchen haben mit einem 18:0-Lauf geantwortet und die Führung konstant behauptet." Lina Vogt trug ihr Team offensiv, verwandelte unter anderem einen Stepback-Dreier, als Rotenburg wieder auf acht Punkte herangekommen war, so dass letztlich ein 60:49-Triumph heraussprang.

Das Endspiel gegen TuS Lichterfelde gestaltete die BG bis zur Pause ausgeglichen (27:29). Anschließend seien, so Hefele, alle Dämme gebrochen, da seine Spielerinnen von der Müdigkeit übermannt worden seien. Mit 42:57 wurde die Pleite trotzdem in erträglichen Maßen gehalten.

"Die Leistung meiner Mannschaft ist beachtlich, vor allem da nur drei Spielerinnen des älteren Jahrgangs dabei waren. Eine Entwicklung ist unverkennbar, wir verteidigen ausgezeichnet, rebounden trotz der geringen Größe gut und bewegen den Ball spitze. Unsere Stil wurde selbst von gegnerischen Trainern gefeiert", zog Hefele ein rundum positives Fazit.