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U18-Meisterteam trifft sich nach 15 Jahren wieder

Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 05. Juni 2018

Von Hans-Werner Schmidt

Am 1.Juni 2003 gewann die U18 der BG 74 Göttingen in Ludwigsburg überraschend den Deutschen Meistertitel im Basketball gegen den SV Langen. Damals versprachen wir uns, uns alle fünf Jahre wieder zu treffen.

Das haben wir am Samstag, den 2.6.2018 nach 2008 und 2013 nun zum dritten Mal getan, diesmal, da das FKG belegt war, auf dem vielfach ausgezeichneten Campingplatz Dransfeld vom Ehepaar Lesser. Es war wieder sehr schön zu sehen, was aus den Jungs geworden ist. – Neben Erzählen, Essen, Trinken und Spaß haben wurde übrigens auch Basketball gespielt – die Jungs haben NICHTS verlernt!

Eltern, Ehepartner und 10(!) Kinder waren auch dabei. J

1994, noch während meiner Zeit als Zweitligacoach (1988-1995), übernahm ich die ‚Purzel‘ – heute U10 – von Erhard Apeltauer und durfte sie tatsächlich 10 Jahre bis 2005 (U20) trainieren, begleiten und auch miterziehen. Eine unglaubliche Erfahrung!

Über die Jahre konnte ich unter Mithilfe meines früheren Trainers und Mentors Klaus Rümenapp (u.a. 5x Deutscher Meister mit den Damen von Göttingen 05) den Stamm der in den Jahren 1985/86/87 geborenen Jungen um meinen Sohn Jorge und Aufbauspieler Philipp Nies sowie Nick Sommer, Ben Münch und die jüngeren Kai Apeltauer, Rene Lesser, Christoph Tute und Kristopher Wiegand gezielt mit den Centern Tilman Preisler und Rainer Schulze verstärken. Das reichte 2000 schon zum Deutschen Vizemeister, wobei wir das Endspiel gegen City Basket Berlin, die wir zuvor schon dreimal geschlagen hatten, äußerst unglücklich knapp verloren. Tränen flossen, eine bittere Niederlage, die uns aber umso mehr zusammenschweißte und sowohl menschlich und als Mannschaft stärker machte.

Entscheidend waren dann die Zugänge von Center Jan-Christian Both und dem wohl effektivsten Nischenspieler Norddeutschlands, Christian Eckart, ein nicht auszurechnender Linkshänder. Sie brachten uns noch einmal genau wie unser Jüngster, Jonas Brunnert, auf ein höheres Niveau. Die Center Daniel Apenberg und Chima Mbakwe sowie aus Leipzig Aufbauspieler Max Steiner komplettierten dann den Kader. Ex-Nationalcenter Horst Wolf half mit seiner Erfahrung beim Centertraining.

Neben dem Spielerkreis mit etlichen NBV-Auswahlspielern und herausragend dem langjährigen Kapitän der Jugendnationalmannschaften U16-U20, Jorge Schmidt, sowie den Nationalspielern Jan-Christian Both und Philipp Nies und unserem erfahrenen und kompetenten Trainerstab bestand ‚unsere Mannschaft‘ durchgehend bis zuletzt, als die Jungs schon fast erwachsen waren, aus einem immer hilfsbereiten, positiv fördernden Elternkreis – stellvertretend in alphabetischer Reihenfolge Both, Lesser und Nies.

2003 reisten wir gut vorbereitet mit großem Tross und eigenem Fanclub nach Ludwigsburg, schlugen den Gastgeber im Halbfinale und die mit Nationalspielern gespickten Langener verdient. Selten bin ich so gern in die Luft geworfen worden.

In den Jahren 1997-2005 erreichten wir einen überlegenen Norddeutschen Titel 1998, den DM-Vize 2000, den DM-Titel 2003 und den abschließenden etwas undankbaren 4. Platz bei der U20, waren fast durchgehend unter den Final Four.

Von der Trainingsorganisation her war sehr hilfreich, dass wir immer einen großen jahrgangsübergreifenden Trainingskader hatten und als C-Jugend mit der B-Jugend bzw. als U16 mit der U20 und den Regionalliga- bzw. Zweitligaherren trainierten. Ein großer Teil spielte als U16 schon in der auch von mir trainierten Herren-Oberligamannschaft (mit Routiniers wie Stefan Arntz und Christian Fischer) sowie später als U18 in der 2. und 1. Regionalliga, bevor sich einige dann in die 2. und 1. Bundesliga weiter entwickelten.

 

Auf dem Bild von links nach rechts:

Co-Trainer Klaus Rümenapp, Jonas Brunnert, Christoph Tute, Rainer Schulz, Tilmann Preisler, Chima Mbakwe, Kai Apeltauer, Jan Christian Both, Philipp Nies, Jorge Schmidt, Christian Eckart, Kristopher Wiegand, Rene Lesser, Betreuer Sercan Genc und Trainer Hans-Werner Schmidt

Es fehlen Nick Sommer und Horst Wolf

Während wir Göttinger Jorge, Jonas, Nick, ‚Ecke‘, Sercan, Klaus und ich eine kurze Anreise hatten, waren z.B. Phil aus Luxemburg, Kris aus Basel, Rene aus Köln oder Tille und Kai aus Berlin und Jan aus Stade etwas länger unterwegs.

Gelohnt hat sich das Wiedersehen auf jeden Fall, für mich ist diese Mannschaft mehr als nur eine von den vielen Mannschaften, die ich auf Vereins-, Landes-, Schul- oder Universitätsebene in 50 Jahren von 1968 bis jetzt trainieren durfte, das ist meine Mannschaft, die Maßstäbe gesetzt hat. Ecke drückte seine Gefühle so aus: „Geil war‘s heute! Unser Treffen hat mich richtig glücklich gemacht. Danke auch nochmal an die Organisatoren.“

Ich freue mich wie alle anderen auch schon jetzt auf das nächste Treffen 2023! BG – OK!

 

 

U10 wird Zweiter bei Turnier in Halle

Zuletzt aktualisiert: Montag, 28. Mai 2018

Für die BG 74 spielten – auf dem Bild von links nach rechts noch recht zuversichtlich: Arne Graeber, Ruben Kontze, Frederik Berghaus, Max Hoesel, Jonas Weber, Jakob Kießling, Luca Günther, Nick Suchland, Bjarne Fichtler mit ihren Trainern Jorge und Hans-Werner

Von Hans-Werner Schmidt

Beim traditionellen Rhinos-Cup des USV Halle erreichte die männliche U10 der BG 74 Göttingen einen guten zweiten Platz und erhielt dafür einen Pokal.

Mit gemischten Erwartungen war das Trainergespann Hans-Werner und Jorge Schmidt in das Turnier gegangen, konnte das Team doch schon wieder nicht in Bestbesetzung auflaufen.

Bei der Vorbereitung auf das eigene Miniturnier am 9./10.6. gab es jedoch in der Gruppenphase bei 2x 12 Minuten durchlaufend klare Siege mit dem 52:22 gegen SC Jena, dem 39:17 gegen Gastgeber USV Halle und dem 90:6 gegen den USC Magdeburg. Dabei bekamen alle Spieler fast gleichmäßig viel Spielzeit, die die ‚Bankspieler‘ gut nutzten.

Im Endspiel gegen den Ersten der anderen Gruppe, den SC Anhalt aus Dessau, der Alba Berlin auf den zweiten Gruppenplatz verwiesen hatte, taten sich die jungen BGer dann etwas überraschend schwer, ließen unzählige gute Chancen aus und verloren in der Endphase nach 18:18 bei Halbzeit etwas zu hoch mit 29:41. Schade, eigentlich hatte fast jeder in der Halle mit einem Sieg der Veilchen gerechnet.

 

Ü50-Herren treten bei Deutscher Meisterschaft an

Zuletzt aktualisiert: Freitag, 25. Mai 2018

Die Ü50 der BG 74 greift nach dem Titel um die Deutsche Meisterschaft. Am 2./3. Juni treten die Veilchen dazu in Hagen-Boele an.

Neben Ausrichter Basketball-Boele-Kabel sind 15 weitere Mannschaft am Start. Die Veilchen treffen in ihrer Vorrundengruppe auf den TSV Breitengüßbach, die SG Langen/Frankfurt und den SC GW Paderborn.

U12-Mädchen Achter bei Niedersachsenmeisterschaft

Zuletzt aktualisiert: Montag, 14. Mai 2018

Von Carolin Schäufele

Nach einer erfolgreichen Spielsaison nahmen die U12-Mädchen am vergangenen Wochenende des 5. & 6. Mai an den Niedersachsenmeisterschaften in Hannover teil und belegten den 8. Platz.
In vier Spielen traten die Mädchen gegen Stade, Vörden, Hannover und den Göttinger ASC an. Waren sie im ersten Spiel am Samstag gegen Stade noch nicht bei ihrer wahren Spielstärke angekommen (‪23:39‬), trafen sie am Samstagnachmittag dann auf Vörden, einer technisch weit überlegenen Mannschaft. Dieses Spiel gegen den späteren Niedersachsenmeister verloren sie ebenfalls recht deutlich mit ‪19:43‬.


Entsprechend ging es am Sonntag dann um die Plätze 7-9.


Gleich Sonntagmorgen trafen die Veilchen dann auf die Spielerinnen aus Hannover, die sie nach einem spannungsgeladenen Spiel und technischer Überlegenheit mit 45:35 schlagen konnten.
Gleich im Anschluss stand das Spiel gegen den ASC an. Nach anfänglich starkem Auftritt verloren die Mädchen bis zur zweiten Halbzeit deutlich an Energie und fanden erst nach der Halbzeit zu ihrer Spielstärke zurück. Leider jedoch zu spät, sodass der Sieg mit 33:25 an den ASC ging.


Zur Meisterschaft angetreten waren insgesamt neun Mannschaften aus dem ganzen Bundesland. Die Spielerinnen selbst waren mit dem Ergebnis ihrer Teilnahme zwar nicht zufrieden, zeigten sich jedoch stolz darüber innerhalb eines halben Jahres so weit gekommen zu sein.


Diese starke Entwicklung lobten auch die beiden Trainerinnen Jill Brand und Leonie Schmidt.