Gegen den Spitzenreiter ist kein Vorsprung sicher

Kategorie: Basketball
Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 05. Dezember 2017

Einen Rückschlag hat die U16 II der BG 74 in der Bezirksliga hinnehmen müssen. Gegen die SG Bovenden/Weende vergaben die Göttinger einen komfortablen Vorsprung und unterlagen noch mit 58:70.

Nach sechs Minuten stand ein 17:3 auf der Anzeigetafel. Doch von diesem Zeitpunkt an kämpfte sich der ungeschlagene Tabellenführer ins Spiel zurück, sodass die von Frederik Hensel gecoachten Veilchen zur Pause bereits mit 33:36 im Hintertreffen waren. Die Gäste, die mit Stammspielern aus der ersten Mannschaft antraten, ließen nach dem Seitenwechsel nicht locker und erzielten aus einer aggressiven Presse heraus in vier Minuten 15 Punkte.

Durch die vierte Niederlage in der siebten Partie belegt die BG momentan den dritten Rang unter fünf Mannschaften.

BG 74: Kompart, Höffner, Shamma (2 Punkte), Dalmeida (3), Asmus (2), Codecasa, Naujoks (10), Salimi, Yarsan, von Witzke (29), Hartmann (12)

Bovenden/Weende überrannt

Kategorie: Basketball
Zuletzt aktualisiert: Sonntag, 03. Dezember 2017

Ohne Mühe hat die BG 74 II in der U12-Bezirksliga einen Erfolg gefeiert. Die SG Bovenden/Weende stellte beim 83:42 keine hohe Hürde dar.

Von Beginn an führten die Göttinger, denen zahlreiche Fastbreaks gelangen. Vor allem Mats Töllner führte das Team abermals an.

BG 74: Töllner (41 Punkte), Naujoks (2), Brömsen (16), Wille (12), E. Becker (2), von Witzke (4), Müller (2), Suchland (2), L. Becker

Um 38 Punkte verbessert

Kategorie: Basketball
Zuletzt aktualisiert: Sonntag, 03. Dezember 2017

Wenn die U14 der BG 74 sich weiter so entwickelt, ist der erste Saisonsieg in der Landesliga nur noch eine Frage der Zeit. Daheim verloren die Göttinger gegen MTV/BG Wolfenbüttel mit 57:69.

Vor gerade einmal vier Wochen waren die Veilchen beim Kontrahenten noch mit 50 Punkten untergegangen - und damit noch gut bedient gewesen. "Die 12-Punkte-Pleite heute spricht eine sehr klare Sprache. Wir sehen die Hinspielergebnisse als Vergleichswert und starten bei 0 in die Rückrunde", sagte Trainer Felix Gerland, der zudem auf einen wichtigen Akteur verzichten musste. Bei einem Sechs-Zähler-Rückstand Mitte des dritten Viertels lag sogar ein Erfolg im Bereich des Möglichen, viel fehlte nicht. "Meine Jungs haben gesehen, was sie zu leisten imstande sind", freute sich Gerland. Wenngleich jeder Spieler seine Rolle extrem gut ausgefüllt hat, erhielt Jonas Remy ein Sonderlob. "Anfang der Saison hatte er Mühe, sich in die erste Mannschaft hineinzuarbeiten, nun macht er Wolfenbüttels bestem Spieler über 35 Minuten defensiv die Hölle heiß. Ich bin sehr zufrieden mit dem Team", so Gerland. Für ein U14-Spiel sei zudem die Stimmung äußerst gut gewesen, hob der Coach hervor.

 

Feierbiester nur Derbysieger der Herzen

Kategorie: Basketball
Zuletzt aktualisiert: Sonntag, 03. Dezember 2017

Wie schlecht es um Borussia Dortmund bestellt ist, lässt sich allein schon daran absehen, dass BVB-Fan Jakob Papenbrock seine Mannschaft nach dem Stadtduell gegen den ASC 46 Göttingen zum Schalke-Äquivalent erklärt: "Wir sind der Derbysieger der Herzen", sagte der Bezirksoberliga-Trainer nach der 66:71 (55:53, 33:38, 18:23)-Heimniederlage.

Das "geile Publikum", das sich von Pape "ein Riesenkompliment" verdient hatte, kam vollends auf seine Kosten. Die Begegnung war extrem spannend und für Bezirksoberliga-Verhältnisse "enorm qualitativ hochwertig". Beide Teams drückten aufs Gas, verteidigten gut, sodass ein Ausgang in beide Richtungen bis zum Ende möglich war. "Wir haben es uns richtig gegeben", unterstrich Papenbrock.

In der Schlussminute fielen dann die Würfe der Veilchen nicht mehr. Den Sieg ließen sie aber bereits vorher an der Freiwurflinie liegen. Die Quote von 12/25 ist vielsagend. "Abgesehen davon haben wir unseren Gameplan gut umgesetzt. Dass ein Team wie der ASC nur drei Dreier trifft, ist Wahnsinn", so der Coach. Einzig auf Paul Hagenström (17 Punkte), den die Gastgeber nicht auf der Rechnung hatten, gab es keine adäquate Antwort.

Mit einer 4:4-Bilanz hat die BG als Fünfter nun weder etwas mit dem Auf- noch mit dem Abstieg zu tun. "Unsere sportlichen Ambitionen nach ganz oben müssen wir begraben. Das hat aber den angenehmen Nebeneffekt, dass wir jetzt ohne Druck aufspielen können und die restliche Saison einfach eine geile Zeit wird. Wer fleißig im Training ist, kann sich darauf verlassen, so lange auf der Platte zu stehen wie unsere Feierbiester auf der Tanzfläche", betont Papenbrock, der zudem dem ASC herzlich gratuliert und die Königsblauen als Titelanwärter tituliert.

BG 74: Assembe (12), T. Bruns (16), Dirim (10), Eisener (3), Graba, Helbling (6), Hensel, Joosten (3), Meyer-Tonndorf, Plate (6), Romey, Rouenhoff (10).