U16 im Endspiel um DBB-Pokal

Kategorie: Basketball
Zuletzt aktualisiert: Samstag, 27. Mai 2017

Die U16 hat es spannend gemacht, verdammt spannend. Schlussendlich hat es im Halbfinale um den DBB-Pokal für die BG 74 aber gereicht. Mit 68:64 (47:43, 40:27, 21:13) wurden die Telekom Baskets Bonn bezwungen. Am Sonntag um 12.30 Uhr steigt das Endspiel im FKG I also mit Veilchen-Beteiligung.

Was in den ersten beiden Vierteln nach einer entspannten Partie aussah, sollte noch spannend werden. Zunächst dominierten die Göttinger die Begegnung. Individuell war Bonn den Gastgebern nicht gewachsen. Aus einer relativ freien Motion-Offense heraus attackierte die BG den Korb und punktete zumeist. Bonn agierte systematischer und erzwang im zweiten Spielabschnitt einige Turnover, so dass es zwischenzeitlich nur noch 23:20 stand. Doch aufgrund schöner Extrapässe setzte sich die Konopka-Fünf wieder ab.

Nach dem Seitenwechsel schien den Göttingern allerdings die Puste auszugehen. Während die Telekom Baskets immer besser aus der Distanz trafen, verirrte sich die BG in kopflosen Einzelaktionen. "Das Zusammenspiel muss besser werden", kritisierte Konopka. Mit früh genommenen Auszeiten versuchte er, sein Team wieder auf Kurs zu bringen. Dafür bedurfte es allerdings erst eines 52:54-Rückstands spät in der Partie (37.). Anschließend nahmen sich die JBBL-Akteure Lennart Schultz und Tim Hackel jedoch ein Herz und sorgten für die abermalige Wende, die von gut 150 Fans bejubelt wurde.

BG 74: Jae-Won Ahn, Luster, von Hagen, Stein (1 Punkt), B. Lüer, Rodeck (4), Tapello (2), Muce (6), Büürma (8), Elawure (2), Schultz (28), Hackel (17).

U 16 mit Heimvorteil im DBB-Pokalfinale

Kategorie: Basketball
Zuletzt aktualisiert: Freitag, 26. Mai 2017

"So eine Chance bietet sich nicht jedem Basketballer", sagt Trainer Seb Konopka, dessen U 16 am Wochenende das Finalturnier um den DBB-Pokal ausrichtet. Im FKG I kämpfen vier Mannschaften um den höchsten Titel unterhalb der JBBL in dieser Altersklasse.

Teilnahmeberichtigt sind alle Mannschaften, die nicht in der U16-Bundesliga starten sowie Spieler des jüngeren Jahrgangs. Für die Endrunde qualifiziert haben sich neben den Veilchen die Telekom Baskets Bonn, auf die die Göttinger im ersten Halbfinale am Samstag um 16 Uhr treffen, sowie MTV Kronberg und DJK München, die um 18.30 Uhr die zweite Partie der Vorschlussrunde bestreiten.

"Dass unser Team es so weit geschafft hat, ist absolut fantastisch und alles andere als selbstverständlich", betont Konopka. Seine Spieler seien hoch motiviert, in eigener Halle zu triumphieren. "Daheim mit unseren Fans im Rücken waren wir bislang nicht zu schlagen und gedenken, das für die letzten beiden Saisonspiele beizubehalten." Ob dies gelingt, zeigt sich am Sonntag ab 12.30 Uhr im Finale.

Ü 50 Siebter bei Deutscher Meisterschaft

Kategorie: Basketball
Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 25. Mai 2017

Unter die besten Acht zu kommen, um die Qualifikation fürs nächste Jahr zu schaffen: Aus diesem Soll hat die Ü 50 der BG 74 bei der Deutschen Meisterschaft ein Ist gemacht. Mit Platz sieben waren die Göttinger zufrieden. 16 Mannschaften aus ganz Deutschland trafen in Erlangen aufeinander, darunter ehemalige Profis wie Lutz Wadehn, Papi Papert und Stefan Baeck. 

Die Veilchen erwischten einen guten Start ins Turnier, bezwangen Vorrundengegner BG Köln knapp mit acht Punkten Unterschied. Anschließend setzte es jedoch eine Niederlage gegen den DBV Charlottenburg um John Dronsella, die zu einem ersten Endspiel ums Weiterkommen gegen den MTV Kronberg führte. In dieser Partie zeigte sich die BG nervenstark und gewann mit zwölf Zählern Differenz. Damit war der Einzug in den Winner-Pool der besten acht Ü-50-Teams geschafft. Allerdings machte sich im vierten Match des Tages die Belastung langsam bemerkbar, denn gegen den Ausrichter und späteren Deutschen Meister Ansbach/Erlangen unterlagen die Göttinger, die sich zu viele Fehlwürfe leisteten.

Zu verschlafen agierten sie tags drauf gegen Hagen, so dass ein Zehn-Punkte-Defizit nicht mehr aufgeholt wurde. Dafür gelang im Spiel um den siebten Platz die Revanche gegen Charlottenburg - und wie: Mit 56:37 fiel der Erfolg deutlich aus.

Nach mehr als 30 Jahren spielten viele ehemalige C-, B- und A-Jugendspieler des SSC/ASC und der BG 74 wieder zusammen. Allein das war der Turnierauftritt wert, zumal das sportliche Abschneiden erfreulich war. Für die BG liefen aus: Horst Wolf, Kai Limburg, Mathias Haase, Mathias Würges, Frank Lackermeier, Till-Eberhard Krüger, Holger und Dirk Dorra , Heiner Renneberg und Steffen Kuberczyk. 

 

 

 

Hefele: "Stolz auf meine Truppe"

Kategorie: Basketball
Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 18. Mai 2017

Eine unerwartet erfolgreiche Saison für die weibliche U15 der BG 74 hat ein Ende gefunden. Bei der Nordwestdeutschen Meisterschaft schieden die Göttingerinnen mit drei Niederlagen aus drei Spielen aus, zeigten sich aber nochmal von ihrer besten Seite.

So rang die Mannschaft von Trainer Anton Hefele Citybasket Recklinghausen, das in der Saison bisher eine 20:0-Bilanz hat und über zwei Perspektivspielerinnen des Jahrgangs 2002 verfügt, ein 48:55 (19:21) ab. Da Meike Oevermann sich mit Fieber plagte, waren die Veilchen nur zu acht, kamen aber dennoch ebenso wie Recklinghausen gut ins Spiel. Eine Zwischenspurt des Favoriten zum 13:7 konterte die BG mit einem 8:0-Lauf, bei dem Charlotte Roschkowski sechs Punkte beisteuerte, den die Westdeutschen wiederum acht unbeantworteten Zählern egalisierten. "Im dritten Viertel haben wir einige Fehler im Ballvortrag begangen, ich war aber total zufrieden. Unsere Style mit der Open Offense, also ganz viel Ballbewegung, Cuts, Hand-Offs und daraus kreierten freien Würfen, haben wir gut umgesetzt, nur die Dreier nicht getroffen", sagte Hefele. Während bei der Norddeutschen Meisterschaft im Schnitt fast fünf Distanztreffer pro Spiel ihr Ziel fanden, fiel diesmal wenig. Dank einer grandiosen Energieleistung und weiterhin guter offensiver Exekution kamen die Göttingerinnen vom 31:42 Ende des dritten Viertels zurück. Ein 14:2-Run sorgte für den Ausgleich in der 38. Minute. "Entweder triffst du dann die entscheidenden Würfe oder nicht", so Hefele, dessen Schützlinge an diesem Tag vom Wurfpech verfolgt waren, so dass Recklinghausen seine Siegesserie letztlich doch aufrecht erhielt.

Ebenfalls äußerst knapp mit 41:46 mussten sich die Norddeutschen Vizemeisterinnen TuS Lichterfelde beugen. Erneut kam die BG gut aus den Startlöchern, führte nach dem ersten Viertel durch zwei Dreier von Lina Vogt mit 14:8. Anschließend entwickelte sich über 22:25 und 31:35 ein enges Match. "Ein später Lauf von TusLi hat uns das Genick gebrochen, unsere Antwort kam zu spät, die Berlinerinnen haben zurecht gewonnen", berichtete Hefele. 

Das finale Duell mit der SG BG Bonn/TuS Meckenheim wurde deutlich mit 51:68 abgegeben. Allerdings war Annika Oevermann zuvor umgeknickt, ihre Zwillingsschwester Meike wollte es trotz Erkältung versuchen, wurde vom Coach aber draußen gelassen.

"Mit unserer jungen Mannschaft und der kurzen Rotation haben wir ein tolles Turnier gespielt. Kein statischer Set-Basketball, sondern schönes Teamspiel im besten Open-Offense-Style. Ich bin sehr stolz auf meine Truppe", schwärmte Hefele, der wie üblich viel Lob von gegnerischen Trainern und Eltern erhielt.